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Meine natürlichen Feinde

Ja, die Überschrift lässt Großes vermuten. Doch meine Feinde, diese Gemeinen Hunde, sind eher die normales Dinge des alltäglichen Lebens.

Folge 1; mein Herd:

Gut, eigentlich kann der Arme nichts dafür, aber er ist es nunmal, an dem stehend ich immer wieder feststelle, dass ich nie eine gute Hausfrau sein werde. Vorhin war ich mit meiner Schwester und meiner bezaubernden Nichte einkaufen und von den häuslichen Begabungen meiner Schwester inspiriert kam ich auf die Idee, mir heute mal etwas Schmackhaftes zu kochen. Curry-Pfanne. Kann man ja nun nicht allzu viel falsch machen, dachte sich mein Verstand. Also Kochbeutelreis, Dosenmais, Dosenerbsenundwurzeln und Dosenananas geschnappt und hinein ins Vergnügen. Die erste Hürde war der Reis. Ja, schneide den Beutel mal auf, ohne dir sämtliche Gliedmaßen zu verbrühen. So weit so gut, ich war verletzt, aber längst nicht am Boden. Nächste Disziplin: Dosen öffnen. Schublade auf. Kein Dosenöffner. Verdammt. Ich wurde manipuliert. Erstmal musste ich in der Familie den Judas suchen. Habe also meinen Bruder angerufen. Durch meine in-die-Knie-zwingende Stimme habe ich ihn auch direkt zum Einknicken gebracht und er hat alles gestanden. Hat er sich "für's Hurricane geliehen", ist klar. Und das kann man mir da ja auch nicht wiedergeben. Ich war ja nicht da, nöööööööööö! Leider wohnt mein Bruder nicht gerade nebenan und da es schon 21 Uhr durch war, konnte ich auch meine senilen Nachbarn nicht nach einer passenden Gerätschaft fragen. Nundenn, ich musste das Beste aus meiner verfahrenen Situation machen. Und hey, ich bin the one and only Mrs. MayGyver. Unter den widrigsten Umständen, einzig mit einer handelsüblichen Küchenschere, einem Schrauben- und einem Korkenzieher bewaffnet habe ich den Aluungeheuern sie Stirn geboten und eine nach der anderen um ihren Inhalt beraubt! So. Alles zusammen in die Pfanne, Curry und andere Gewürze dazu. Sah toll aus. Lecker, lecker! Gut, lange Rede, kurzer Sinn. Es schmeckte zum Kotzen und steht noch immer in der Pfanne des Geschehens auf meinem Herd. Und ich werde es auch erst in die Kanalisation entlassen, wenn es übel zu riechen beginnt. Ich möchte kein schlechtes Gewissen gegenüber der Kinder haben, die gar nichts zu Essen haben. Ich bin ein so guter Mensch. Ich würde mich trotz nicht vorhandener Kochkünste heiraten.

2.8.07 23:16
 


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