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Kreativität stinkt

Ich hab da ja immer so Phasen. Da weiß ich nicht, wohin mit meinen kreativen Einfällen. Und in diesen Phasen denke auch "Mensch, musst du den Leuten doch mal erzählen, was du so machst!" Als wäre das interessant. Und da ist nun die eigentliche "Challenge": schreibe dein doch recht schnödes Leben so nieder, dass es auf irgendeine Art und Weise interessant klingt. Super-Idee! Gedacht, geplant. Natürlich im ganz großen Stil. Mach mal eine Homepage und so. Total verrückt! Aber das klingt ja alles einfacher als es ist. Da brauchst du dann eine "Domain" und dann brauchst du "Webspace". Kurzum, ich habe da keine Ahnung von und meine Mutter auch nicht, meine Mutter hat nämlich ICQ und die konnte ich fragen. Verrückte, neue Welt, oder? Wie auch immer, nun muss es auch mal so ein Mainstream-Kinder-Ding wie myblog.de tun. Herrlich...

Tjanun, was habe ich denn heute zum Beispiel so gemacht? Ich bin aufgewacht und hatte eine Laune wie ein Hengst kurz vor der Kastration. Und es war erst 9 Uhr nochwas. OK, das klingt spät, aber ich habe derzeit Urlaub. Das heißt, in der Regel beginnt mein Tag im Moment so um 13 Uhr. Da bringt diese hässliche, einstellige Uhrzeit schon mal meinen kompletten Biorythmus durcheinander.

Sowieso hasse ich Veränderungen. Zumindest bevor sie vonstatten gegangen sind. Hinterher sag ich immer "Super!". Ja, ich sage im Allgemeinen sehr gerne "super!". Das allein rettet mich davor, von anderen Menschen in die Emoecke gestellt zu werden um zu weinen, wenn ich doch gar nicht weinen kann. Ich besitze nämlich Chucks. Uiuiui. Wie gewöhnlich. Tja und seit nun dieser Emo-Trend aus Traurigenhausen-Schnibbelberg in unser fröhliches Andersheim-Individuenstedt geschwappt ist, muss man sich nunmal für jeden einzelnen Schuh dreifach rechtfertigen. Wobei ich des Rechtfertigens müde bin. Ich betitele mich selbst gern als Kommerzschlampe. Denn nur so gelingt es einem, die punkigen-anti-mainstram-Motherfuckers zum Schweigen zu bringen.


Aber wo war ich stehengeblieben? Und wie schreibt man stehengeblieben eigentlich jetzt? stehengeblieben oder stehen geblieben? Ich bin zu einer Zeit zur Schule gegangen, da durfte man schreiben, wie man wollte. Zwischen den Reformen quasi. Die Legastheniker hatten die Macht an meiner Realschule übernommen und im Privaten herrschte Rechtschreib-Anarchie! Aus diesem Grund muss ich nun mein Abitur nachholen. Danke noch mal an die Rechtschreibreform an dieser Stelle. Gut, natürlich habe ich eine 1a-Rechtschreibung. Ich meine, hallo? Das merkt man wohl, ha! Ich möchte halt studieren und so Sachen machen, die man als Mitglied der Randgruppe "Realschulabschlusshaber" nicht machen können. Sich einfach mal als was Besseres fühlen. Super Sache meiner Meinung nach. Außerdem hasse ich meinen Job. Büro-Ulla halt. Kurz nach dem Krieg, damals bei uns auf dem Dorf, da war man froh, wenn man eine Ausbildung hatte. Aber ich musste mit achtzehn ja unbedingt in die große Stadt Hamburg ziehen und sehen, dass es auch noch viel mehr gibt. Hierzu fällt mir ein schönes Lied namens "Wunschkonzert", vorgetragen von der äußerst begabten Musikantenvereinigung Muff Potter, ein. Nungut, wer es kennt, weiß, welche Zeile ich anspreche und alle anderen sollten es schleunigst kennenlernen.

Vor ca. einer Minute habe ich etwas Unschönes getan. Ich habe mit der bloßen Hand eine Mücke auf meinem Bildschirm zu Brei geschlagen. Nun ist dort Blut. Nach solchen "Aktionen" sagt man mir gern, ich "sollte wohl eigentlich auch mal ein Kerl werden". Nett, oder? Habe ich nicht tolle Freunde? Hach, da steigt mir vor Rührung direkt Pipi in die Augen.

Jedenfalls war ich ja eigentlich vor etlichen Zeilen mal damit angefangen, von meinem heutigen Tage zu berichten. Tja, heute ist nichts passiert, außer, dass ich mal wieder zu viel Geld für Konzerttickets ausgegeben habe. Das Geld, welches mir dann nach der Tilgung meiner Schulden bei meinem Schwager noch übrig blieb, habe ich dann spontan beim Drogeriemarkt meines Vertrauens in ein Duschgel mit dem schönen Namen "just happy" investiert. Klingt dumm, aber die Packung verspricht "spürbar weiche Gute-Laune-Haut". Da kann ja morgen eigentlich nichts mehr schiefgehen. Nun werde ich außerdem noch mit meinem frisch erworbenen ökologisch-abbaubaren Spülmittel Geschirr spülen und dann der Nachtruhe fröhnen. Mich dünkt, morgen wird ein guter Tag. In diesem Sinne, gehabt euch wohl.

2.8.07 00:00
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Kristin (2.8.07 00:13)
Ich könnte mich jetzt zu deinem Schreibstil auslassen, aber was soll das. Um diese Tageszeit krieg ich das eh nicht auf die Reihe. Also, kurz und bündig: Begeisternd. Beste Voraussetzungen für das angestrebte Studium, wirklich. Ich werd alles lesen, was du schreibst (und zwar gerne) - wenn du es mir gibst :D

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